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Feuerwehrjugend

Was ist die Feuerwehrjugend und was machen wir eigentlich?

In der Feuerwehrjugend werden junge Menschen langsam und spielerisch auf den Dienst am Nächsten vorbereitet. Kinder und Jugendliche können ab dem 10 bis zum 15 Lebensjahr Mitglied der Feuerwehrjugend werden. Ab dem vollendeten 15 Lebensjahr können dann die Jugendlichen in den aktiven Feuerwehrdienst überstellt werden. Ein Hauptbestandteil des Dienstes in der Feuerwehrjugend ist die feuerwehrfachliche Ausbildung. Dazu gehören das Verhalten im Brandfall und in Notfällen, Fahrzeug- und Gerätekunde und Vieles mehr. Das erworbene Wissen wird in regelmäßigen Tests und Prüfungen von den Feuerwehrjugendmitglieder unter Beweis gestellt. Natürlich gehören aber auch Spiel und Spaß zum Dienst in der Feuerwehrjugend. Bei Kegelnachmittagen, Sommerlagern und Ähnlichem werden Freundschaften geknüpft und gefestigt!

Bei all diesen Veranstaltungen wird natürlich auf die Sicherheit der Jugendlichen größtes Augenmerk gelegt. Alle Unternehmungen finden im Beisein von speziell ausgebildeten Feuerwehrjugendführern und anderen Feuerwehrmitgliedern statt. Auch der schulische Erfolg unserer Jungendlichen liegt uns am Herzen, daher wird natürlich bei allen Veranstalltungen, nach Möglichkeit, auf etwaige Schularbeitstermine Rücksicht genommen.

 


Wenn auch DU Mitglied der Feuerwehrjugend Gerolding werden möchtest, oder wenn Du Fragen zum Thema hast, melde Dich einfach oder komm uns besuchen!

Wir sind jederzeit gerne bereit Dir weiter zu helfen!

Chronik

Anlass für die Gründung der FF Gerolding war ein Großbrand im Ort. Bei einer Feuersbrunst am 23. November 1880 brannten mehrere Häuser nieder. Aus der Chronik geht hervor, dass ein Bettag gehalten wurde jedoch sind die Namen der Häuser nicht genannt. Männer aus den Katastralgemeinden Gerolding, Heitzing, Hohenwarth, Nölling, Lerchfeld, Umbach, Häusling, Eckartsberg, Kochholz, Ohnreith, Krapfenberg und Lottersberg schlossen sich zu einer Wehr zusammen. Über die Gründung selbst ist nichts bekannt, als einziges Gründungsmitglied schein Karl Kaltenbrunner aus Heitzing auf. Eine Saugspritze "Hydrogher" von der Firma Kornreuter wurde gekauft und von Pfarrer Karl Jenne 1882 geweiht.

Weiters gehen aus der Chronik folgende Brandereignisse hervor:

Am 2.August 1888 Brand eines Hauses in Lerchfeld.

Drei Häuser brannten am 14. Oktober 1891 in Lottersberg nieder.

Am 2. Juli 1894 brach im Gasthaus des Josef Schravogel in Gerolding 8, nachts um 10 Uhr auf unaufgeklärte Weise Feuer aus, welches in kurzer Zeit 10 Häuser einäscherte. Durch ihre eng aneinanderliegende Bauweise und durch die zum Teil mit Schindeln und Stroh gedeckten Dächer war eine Rettung mit den damaligen Löschgeräten unmöglich.

Betroffen waren: Schravogl Josef - Gerolding 8, Wimmer - Gerolding 19, Völk - Gerolding 30, Berger Josef - Gerolding 18, Winkler - Gerolding 13, Fendt - Gerolding 14, Heumesser Franz - Gerolding 16, Bauer - Gerolding 26, Mayrhofer Franz - Gerolding 15, Brandl Franz - Gerolding 17.

Gerolding 30 war zuvor Zubauhäusl von Gerolding 19 ungefähr im Gemüsegarten von Erwin Raab und wurde nicht mehr aufgebaut.

Auch ein Menschenleben ging dabei zu Grunde, der so genannte Futterschneider Sepp (Josef Langthaler) ein Mann von 70 Jahren.

Dem Josef Schravogl verbrannten 3 Pferde und 8 Kühe. Auch mehrere Schweine fielen dem Brand zum Opfer. Der Gesamtschaden wird auf 30.000Fl. geschätzt. Bei dem zur Linderung des Unglücks gebildeten Hilfskomitee gingen für die abgebrannten 882 Fl. 80 kr ein.

Im Jahre 1895 brannte die Ortschaft Krapfenberg mit sieben Häusern nieder. Aufgrund des Löschwassermangels konnte man sich nur auf die Rettung von Mensch und Tier konzentrieren.

Auch in Gerolding gab es 1895 einen Brand im Haus Stockmaier (heute Stöller).

1904 entschloss man sich in Häusling eine Spritze abzustellen, damit bei Schadensfeuern der Weg über den Berg nicht so weit war. Für Gerolding kaufte man eine neue Druckspritze. Erstmals scheint der Name Karl Moser als Hauptmann auf.

Im Jahre 1908 brannt in Gerolding die alte Schule (heute Silly).

30.Juli 1912 Brand in Häusling Haus Lang (heute Weber).

26 März 1913 Brand in Häusling Haus Moser (Peschek).

27. Mai 1913 Brand der Aussichtswarte auf dem Halterberg.

22. August 1913 Brand in Gerolding.

18. April 1915 Brand in Nölling Haus Gfundtner (heute Brunner).

Am 29. Juni 1916 trat Karl Moser als Hauptmann zurück, Karl Kaltenbrunner wurde neuer Heuptmann, Anton Baumgartner Hauptmannstellvertreter (er gründete später die FF Häusling).

1. September 1919 Brand in Nölling der Häuser Birgmaier (Stern), Zaiß (Brunner) und Rauscher (Aigner).

30. Juni 1920 Brand in Lerchfeld des Hauses Zeitlhofer.

28. Juli 1921 Brand in Häusling des Hauses Weber.

Am 6. Jänner 1922 legte Hauptmann Karl Kaltenbrunner seine Funktion zurück. Als neuer Hauptmann wurde Leopold Kreuth gewählt. Der Mitgliederstand betrug zu dieser Zeit 58 Mann.

31. Mai 1924 Brand im Haus Waxeneder in Häusling.

7 November 1924 Brand im Haus Weinauer in Gerolding.

Am 11. Jänner 1925 erfolgte die Trennung der Filiale Häusling von der Feuerwehr Gerolding. Als neuer Kommandant der FF Gerolding wurde Karl Marchhart gewählt.

3. August 1927 Brand des Harrerhofes (Weinbacher).

Die FF Gerolding kaufte im Jahre 1931 eine neue Motorspritze der Marke "Knaus". Sie wurde am 31. Mai 1931 vom Pfarrer Friedrich Studensky geweiht. Als Patinnen fungierten Theresia Zeitlhofer und Johanna Donabauer.

4. August 1931 Brand in Lerchfeld Haus Durhofer.

1933 Brand in Gerolding (Schmidt Reithof).

Am 31. Dezember 1933 fanden abermals Neuwahlen statt. Josef Barzer wurde zum Hauptmann gewählt.

1938 Brand in Umbach (Haus Bohatsch).

6. Dezember 1941 Brand in Gerolding (Haus Hiesberger).

Am 28. Dezember 1947 fand wieder eine Hauptmannwahl statt. Es wurde Johann Heumesser zum Hauptmann gewählt. Die Wehr zählte zu diesem Zeitpunkt 35 Mitglieder. Im Jahr 1950 wurde eine Motorspritze Marke "RW80" angekauft und durch Pfarrer Wenzel Bradler geweiht. Frau Maria Moser und Frau Leopoldine Gröbl übernahmen die Patenschaft.

1957 wurde ein Fahne gespendet. Frau Maria Donabauer war Fahnenmutter, Frau Josefa Brunner die Fahnenpatin. Diese Fahne wird von unserer Wehr noch heute bei besonderen Anlässen mitgetragen. Im Jahre 2003 wurde sie mit der finanziellen Unterstützung der der Bevölkerung unseres Einsatzgebietes komplett restauriert.

23. September 1957 Brand in Heitzing (Haus Gundacker), es waren 115 Mann eingesetzt und 950 Meter Schläuche verlegt.

Im Jahre 1961 kam es wieder zu einem Wechsel in der Führung der FF Gerolding. Als neuer Kommandant wurde Johann Stöller gewählt. Sein Stellvertreter war Leopold Teufelstorfer.

1966 wurde das neue Gerätehaus gebaut.

Es wurde im Jahr 1971 auch eine neue Tragkraftspritze der Marke "Gugg" angekauft. Als Patinnen fungierten Frau Leopoldine Hiesberger und Frau Josefine Teufelstorfter.

Am 20 Juli 1974 wurde das Kleinlöschfahrzeug geweiht. Als Patinnen stellten sich Frau Elisabeth Donabauer, Frau Maria Lercher und Frau Ludmilla Teufelstorfer. Diese Fahrzeug war bis August 2003 in unserer Wehr im Einsatz.

1980 Ankauf von Atemschutzgeräten

1980 Gründung der Feuerwehrjugend mit 9 Mitgliedern

Im Jahre 1981 kam es wieder zu einem Wechsel an der Spitze unserer Wehr. Karl Anzenberger wurde als Kommandant gewählt, Stellvertreter wurde Franz Gundacker, Verwaltungsmeister Josef Gfundtner. Der Mannschaftsstand zu dieser Zeit betrug 43 Aktive, 2 Reservisten und 6 Jungfeuerwehrmänner.

15. Jänner 1982 Brand in Nölling (Haus Bernhard)

Am 20. Juli 1984 wurde das neue Kleinrüstfahrzeug geweiht. Patinnen sind Hermine Weichselbraun, Herta Anzenberger und Aloisia Gundacker. Dieses Fahrzeug wurde 2003 umgebaut und ist als Kleinlöschfahrzeug noch immer in Betrieb.

In den Jahren 1986 und 1987 wurde der Zubau zum Feuerwehrhaus vollzogen.

12. Oktober 1987 Brand in Lerchfeld (Haus Wagesreiter)

Im Jahre 1988 wurde von der Partnerfeuerwehr Dreieichen ein Tanklöschfahrzeug der Marke Magirus Deutz Baujahr 1956 übernommen. Dieses leistete bei unserer Wehr bis 1997 treue Dienste. Das Fahrzeug wurde 1997 wieder an unsere Partnerwehr übergeben, die das Fahrzeug restaurierte und in den Urzustand zurückstellten.

Im Jahr 1991 wurde wieder gewählt. Neuer Kommandant wurde Wilhelm Donabauer, als sein Stellvertreter wurde Andreas Zellermayer gewählt. Verwalter blieb Josef Gfundtner.

Im April 1991 wurde der Wissenstest der Feuerwehrjugend des Bezirkes Melk in Gerolding abgehalten. Es traten damals 61 Jungfeuerwehrmänner an.

Juni 1991 Brand in Nölling (Haus Zeitlhofer)

9. April 1992 Brand in Umbach (Haus Zeller)

12. August 1995 Brand in Nölling (Haus Brunner)

Bei den Wahlen im Jahr 1996 wurde Wilhelm Donabauer bestätigt. Als sein Stellvertreter wurde Rudolf Stöller gewählt.

11. April 1997 Waldbrand in Hohenwarth

Am 21. 09. 1997 wurde das neue Tanklöschfahrzeug geweiht. Als Patinnen fungierten Hermine Weichselbraun, Waltraud Donabauer, Hermine Gundacker und Herta Falkensteiner. Außerdem wurden neue Atemschutzgeräte angekauft.

11. November 2000 Brand in Umbach (Haus Zeller)

Im Jahr 2001 wurde OBI Wilhelm Donabauer abermals als Kommandant bestätigt, als Stellvertreter wurde Franz Weichselbraun gewählt. Zu unserem 120 Jahr Jubiläum wurde im Jahr 2002 eine neue Tragkraftspritze angekauft. Die Patinnen der "Fox" sind Frau Leopoldine Hiesberger und Frau Heidi Zauner. In diesem Jahr wurde auch der Abschnittsfeuerwehrtag im Gasthaus Falkensteiner-Anzenberger abgehalten. Die Abschnittsbewerbe fanden bei unserem Fest in Hohenwarth statt. Im Jahr 2003 wurde ein neues Mannschaftstransportfahrzeug angekauft.

Im April 2003 wurde abermals der Wissenstest der Feuerwehrjugend in Gerolding abgehalten. Es traten jetzt bereits 200 Jungfeuerwehrmänner an.

Im Jahr 2006 wurde bei der Jahreshauptversammlung Wolfgang Astelbauer als Kommandant gewählt. Sein Stelllvertreter wurde Franz Weichselbraun. Verwalter blieb Josef Gfundtner, der jetzt bereits und dem 3. Kommandanten als Leiter des Verwaltungsdienstes arbeitet. Die Feuerwehr Gerolding rückte im Jahr 2006 zu 12 technischen Einsätzen aus.

31. Dezember 2006 Waldbrand zwischen Umbach und Lerchfeld