Anlass für die Gründung der FF Gerolding war ein Großbrand im Ort. Bei einer Feuersbrunst am 23.November 1880 brannten mehrere Häuser nieder.
Aus der Chronik geht hervor, dass ein Bettag gehalten wurde jedoch sind die Namen der Häuser nicht genannt.
Männer aus den Katastralgemeinden Gerolding, Heitzing, Hohenwarth, Nölling, Lerchfeld, Umbach, Häusling, Eckartsberg,Kochholz, Ohnreith,Krapfenberg und Lottersberg schlossen sich zu einer  Wehr zusammen.
Über die Gründung selbst ist nichts bekannt, als einziges Gründungsmitglied scheint Karl Kaltenbrunner aus Heitzing auf.
Eine Saugspritze „Hydrogher“ von der Firma Kornreuter wurde gekauft und von Pfarrer Karl Jenne 1882 geweiht.
Am 2.August 1888 nennt die Chronik den Brand eines Hauses in Lerchfeld.
Drei Häuser brannten am 14.Oktober 1891 in Lottersberg nieder.
Am 1.September 1893 wurden in Häusling zwei Häuser ein Raub der Flammen.
Am 2.Juli 1894 wurden in Gerolding 10 Häuser eingeäschert. Durch ihre enganeinanderliegende Bauweise und durch die zum Teil mit Schindeln und Stroh gedeckten Dächer war eine Rettung mit den damaligen Löschmitteln unmöglich. Es waren dies den heutigen Namen nach vermutlich die Häuser Müllner, Kojeder, Stockinger, Scheuch, Perzl, Gröbl-Teufelstorfer, Kollmann, Ess, Hiesberger und Pfeiffer.
Im Jahre 1895 brannte die Ortschaft Krapfenberg mit sieben Häuser nieder.
Infolge von Löschwassermangel konnte man sich nur auf die Rettung von Mensch und Tier konzentrieren. Auch in Gerolding gab es 1895 einen Brand im Haus Stockmaier (heute Stöller).
1904 entschloss man sich in Häusling eine Spritze abzustellen damit bei Schadenfeuer der Weg über den Berg nicht so weit war.
Für Gerolding selbst kaufte man eine neue Druckspritze.
Erstmals scheint der Name Karl Moser als Hauptmann auf.
Im Jahre 1908 brannte in Gerolding die alte Schule (heute Silly).

30. Juli 1912 Brand in Häusling Haus Lang (Weber)
26. März 1913  Brand in Häusling Haus Moser (Peschek)
27. Mai 1913 Brand Aussichtswarte auf dem Halterberg
22. August 1913 Brand in Gerolding
18. April 1915 Brand in Nölling Haus Gfundtner (Brunner)

 

Am 29.Juni 1916 trat Karl Moser als Hauptmann zurück, Karl Kaltenbrunner wurde neuer Hauptmann, Anton Baumgartner Hauptmannstellvertreter (er gründete später die FF Häusling).

1. September 1919 Brand in Nölling der Häuser Birgmaier
  (Stern) Zaiß (Brunner) und Rauscher (Aigner)
30. Juni 1920 Brand in Lerchfeld des Hauses
  Zeitlhofer
28. Juli 1921 Brand in Häusling des Hauses Weber

 

Am 6.Jänner 1922 legte Hauptmann Karl Kaltenbrunner seine Funktion zurück.
Als neuer Hauptmann wurde Leopold Kreuth gewählt.
Der Mitgliederstand betrug zu dieser Zeit 58 Mann.

31. Mai 1924 Brand im Haus Waxenegger in Häusling
7. November 1924 Brand im Haus Weinauer in Gerolding

 

Am 11.Jänner 1925 erfolgte die Trennung der Filiale Häusling von der Feuerwehr Gerolding.
Als neuer Kommandant der FF Gerolding wurde Karl Marchhart gewählt.
Die FF Gerolding kaufte im Jahre 1931  eine neue Motorspritze der Marke „Knaus“. Sie wurde am 31.Mai 1931 von Pfarrer Friedrich Studensky geweiht. Als Patinnen fungierten Theresia Zeitlhofer und Johanna Donabauer.

3. August 1927  Brand des Harrerhofes (Weinbacher)
4. August 1931 Brand in Heitzing (Donabauer, Schilcher, Zeitlhofer)
9. August 1931 Brand in Lerchfeld (Durhofer)
1933  Brand in Gerolding (Schmidt Reithof)


Am 31.Dezember 1933 fanden abermals Neuwahlen statt.
Josef Barzer wurde zum Hauptmann gewählt.

1938 Brand in Umbach (Haus Bohatsch)
6. Dezember 1941 Brand in Gerolding (Haus Hiesberger)


Am 28. Dezember 1947 fanden wieder eine Hauptmannwahl statt.
Es wurde Johann Heumesser zum Hauptmann gewählt.
Die Wehr zählte zu diesen Zeitpunkt 35 Mitglieder.

Im Jahre 1950 wurde eine Motorspritze der Marke „RW80“ angekauft und durch Pfarrer Wenzel Bradler geweiht.
Frau Maria Moser und Frau Leopolding Gröbl übernahmen die Patenschaft.
1957 wurde eine Fahne gespendet. Frau Maria Donabauer war Fahnenmutter, Frau Josefa Brunner die Fahnenpatin.
Diese Fahne wird von unserer Wehr heute noch bei besonderen Anlässen verwendet.
Im Jahre 2003 wurde sie mit der finanziellen Unterstützung der Bevölkerung unseres Einsatzgebietes komplett restauriert.

23. September 1957 Brand in Heitzing (Haus Gundacker)

Es waren 115 Mann eingesetzt und 950m Schläuche verlegt.


Im Jahre 1961 kam es wieder zu einem Wechsel in der Führung der FF Gerolding. Als neuer Kommandant wurde Johann Stöller gewählt. Sein Stellvertreter war Leopold Teufelstorfer.
1966 wurde das neue Gerätehaus gebaut. Es wurde im Jahre 1971 auch eine neue Tragkraftspritze der Marke „Gugg“ angekauft. Als Patinnen fungierten Frau Leopoldine Hiesberger und Frau Josefine Teufelstorfer.
Am 20. Juli 1974 wurde ein Kleinlöschfahrzeug geweiht. Als Patinnen fungierten Frau Elisabeth Donabauer, Frau Maria Lercher und Frau Ludmilla Teufelstorfer. Dieses Fahrzeug war bis August 2003 bei unserer Wehr im Einsatz.
1980 wurden Atemschutzgeräte angekauft. 1980 wurde auch unsere Feuerwehrjugend gegründet wo 9 Buben beitraten.

Im Jahre 1981 kam es wieder zu einem Wechsel an der Spitze unserer Wehr. Karl Anzenberger wurde als Kommandant gewählt, Stellvertreter wurde Franz Gundacker, Verwaltungsmeister Josef Gfundtner.
Der Mannschaftsstand zu dieser Zeit betrug 43 Aktive, 2 Reserve und 6 Jungfeuerwehrmänner.

15. Jänner 1982 Brand in Nölling (Haus Bernhard)

 

Am 20. Juli 1984 wurde das neue Kleinrüstfahrzeug geweiht. Patinnen sind Hermine Weichselbraun, Herta Anzenberger und Aloisia Gundacker.
Dieses Fahrzeug wurde 2003 umgebaut und ist als Kleinlöschfahrzeug noch immer in Betrieb.
In den Jahren 1986 und 1987 wurde der Zubau zum FF Haus vollzogen.

12. Oktober 1987  Brand in Lerchfeld (Haus Wagesreiter)

 

Im Jahre 1988 wurde von der Partnerfeuerwehr Dreieichen ein Tanklöschfahrzeug der Marke Magirus Deutz Baujahr 1956 übernommen. Dieser leistete bei unserer Wehr bis 1997 treue Dienste.
Das Fahrzeug wurde 1997 wieder an unsere Partnerwehr übergeben, die dieses Fahrzeug restaurierten und in den Urzustand zurückstellten.

Im Jahr 1991 kam es wieder zu einem Wechsel an der Spitze der FF Gerolding. Neuer Kommandant wurde Wilhelm Donabauer, als sein Stellvertreter wurde Andreas Zellermayer gewählt. Verwalter blieb Josef Gfundtner.
Im April 1991 wurde der Wissenstest der FF Jugend des Bezirkes in Gerolding abgehalten. Es waren zu dieser Zeit 61 Jungfeuerwehrmänner, die antraten.

Juni 1991 Brand in Heitzing (Haus Zeitlhofer)
9. April 1992 Brand in Umbach (Haus Zeller)
12. August 1995 Brand in Nölling (Haus Brunner)

 

Beim FF-Fest 1995 wurde der Atemschutzvergleich abgehalten.
Bei den Wahlen im Jahre 1996 wurde Wilhelm Donabauer bestätigt. Als sein Stellvertreter wurde Rudolf Stöller gewählt.

11. April 1997  Waldbrand in Hohenwarth

 

Am 21.09.1997 wurde das neue Tanklöschfahrzeug eingeweiht.
Als Patinnen fungierten Waltraud Donabauer, Hermine Gundacker, Herta Falkensteiner und Hermine Weichselbraun.
Im Mai 2000 wurden neue Atemschutzgeräte angekauft.

11. November 2000  Brand in Umbach (Haus Zeller)

 

Im Jahre 2001 wurde OBI Wilhelm Donabauer abermals als Kommandant bestätigt, als sein Stellvertreter wurde Franz Weichselbraun gewählt.
Zu unserem 120-Jahr-Jubiläum wurde im Jahre 2002 eine neue Tragkraftspritze angekauft. Die Patinnen der „Fox“ sind Frau Leopolding Hiesberger und Frau Heidi Zauner.
In diesem Jahr wurde auch der Abschnittsfeuerwehrtag im Gasthaus Falkensteiner-Anzenberger abgehalten. Die Abschnittsbewerbe fanden bei unserem Fest in Hohenwarth statt.
            
Im Jahre 2003 wurde ein neues Mannschaftstransportfahrzeug angekauft.
Es wurde im April 2003 abermals der Wissenstest der FF-Jugend in Gerolding abgehalten. Es waren im Gegensatz zum Jahre 1991 jedoch bereits 200 Jungfeuerwehrmänner und Mädchen.
Im Jahre 2006 wurde bei der Jahreshauptversammlung Wolfgang Astelbauer als Kommandant gewählt. Sein Stellvertreter wurde Franz Weichselbraun.
Verwalter blieb Josef Gfundtner der jetzt bereits unter dem 3.Kommandanten als Leiter des Verwaltungsdienstes arbeitet.
            
Die FF rückte im Jahre 2006 zu 12 technischen Einsätzen aus.

31. Dezember 2006 Waldbrand zwischen Umbach und Lerchfeld